Ben Sluijs wurde 1967 in Antwerpen geboren und wohnt z.Z. in Brüssel. Ben Sluijs hat eine klassische Saxophonausbildung erhalten. Im Alter von 15 Jahren ist sein Interesse am Jazz gewachsen und als er seine klassische Ausbildung beendet hatte, begann er eine 4 jährige Ausbildung im Jazz-Studio Antwerpen, wo John Ruocco sein Lehrer war. Danach erhielt er noch ein Jahr Ausbildung am Konservatorium von Brüssel mit Steve Houben als Lehrer. Seine Ausbildung hat er am Konservatorium von Tilburg beendet. Mittlerweile ist Ben selber Dozent am Konservatorium und an der Musikakademie von Antwerpen.
Während seine Ausbildung hat Ben in verschiedenen Bands gespielt. 1995 hat er einige Konzerte mit Toots Thielemans und Philip Catherine gespielt. 1997 hat er Belgien in der europäischen Big-Band in Slowenien vertreten.
1999 hat er den "Antoon Van Dijck"-Preis der Stadt Antwerpen erhalten. Im Februar 2003 wurde Ben Sluijs von Zamu mit einem Preis in der Kategorie "bester Musiker" nominiert. Als Altsaxophonist und Bandleader erlangte er bereits viel Erfolg mit seinem 1995 gegründetem ersten Quartett. Mit diesem Quartett wurden 4 CDs veröffentlicht. Mit der CD "Flying Circles" wurde er in die Auswahl "The Finest in Belgian Jazz" aufgenommen. Ben Sluijs wird oft als der lyrichste und stimmungsvollste Jazz-Saxophonist bezeichnet.
Auf internationaler Ebene findet er zunehmend Beachtung. Er hat viele Konzerte auf nationaler und internationaler gegeben: Jazz Middelheim (Belgien), Knitting Factory (New York), Montreal Festival (Kanada), North Sea Festival (Niederlande)... Im März 2003 hat das Ben Sluijs Quartett Belgien in Mexiko vertreten und im Februar 2004 fand die erste Italien-Tour statt.
Im April 2003 hat Ben Sluijs ein neues quartett gegründet. Diese Formation, jetzt ohne Piano, ermöglicht es ihm neue Ansätze zu schaffen und bietet ihm neue Perspektiven was die Komposition betrifft. Die Improvisationen werden in manchen Stücken als viel "FREEer" empfunden und der Dialog zwischen den 2 Saxophonen ist äusserst ausgearbeitet. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bläsern, die wirklich ineinander verschmelzen, ist sicherlich das wahre Neue an diesem Quartett. Jeroen Van Herzeele, ein gleichaltriger Freund von Ben mit dem er in der Vergangenheit schon viel gespielt hat, ist sicherlich der ideale Partner für dieses Quartett. Eine weitere Gegebenheit dieser Formation ist die Wichtigkeit, die dem "Timbre" der Rhythm-Section zugeordnet wird. Marek Patrman aus der Republik Czechien ist äusserst expressiv was die Auswahl seiner Instrumente für das Drum-Set betrifftb und Manolo Cabras aus Sardinien hat einen wunderbaren weiten Ton auf seinem Bass, der allen Songs dieser Band einen extra Pathos verleiht.
- "Till Next time" met het Ben Sluijs Quintet (1991)
- "Reminiscense" met het Myriam Alter Quintet (1994)
- "Chromatic History" met Octurn. (1994)
- "Silent Walk" met het Myriam Alter Quintet (1996)
- "Ocean" met Octurn. (1996)
- "Hamp Digs Ham" met het Francois Descamps octet (1997)
- "Food for Free" met het Ben Sluijs kwartet (1997)
- "Coast To Coast" met Paolo Radoni Quartet (1999)
- "Candy Century" met het Ben Sluijs kwartet (1999)
- "Round" with Octurn.(2000)
- "Stones" in duo met Erik Vermeulen (Jazz Hallo 2001)
- "Seasounds" met het Ben Sluijs kwartet (2001)
- "Flying Circles" met het Ben Sluijs kwartet (2002)
- "Ancesthree" Trio avec Hendrik Braekman et Piet Verbist (2002)
- "True Nature" met het Ben Sluijs kwartet (2005)
- "Somewhere in between" met het Ben Sluijs kwartet (2006)
- "Harmonic Integration" met "The Unplayables" Ben Sluijs Qwartet meets E. vermeulen (2008)
- "Let Me Hear A Simple Song" met Radonis Tribe (2009)